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Neuzeit

Rutsweiler gehörte zum Amt Wolfstein (Gericht Rothselberg) und teile mit der Stadt und den Orten im oberen Lautertal von 1312 an das Los der ständigen Verpfändungen. Trotz wechselnder Territorialherrschaften blieben die ursprünglichen Rechte des Offenbacher Klosters am Rutsweilerer Guthof unangetastet. Lehns- und Schirmherren des Klosterbesitzers waren über die Jahrhunderte hinweg die Herzöge von Zweibrücken, auch dann als 1673 das Amt Wolfstein endgültig zur Kurpfalz kam und der Hof nun auf kurpfälzischem Gebiet lag.

Die von der „geistlichen Güterverwaltung“ in Zweibrücken im Namen der Herzöge ausgestellten „Erbbestandsbriefe“ (Pachtverträge) sind leider nur aus de 18. Jahrhundert erhalten geblieben. Sie beschreiben die zum herrschaftlichen Hof gehörenden Flurstücke, „Gärten, Wiesen und Ackerland“, nennen die „Erbbeständer“ (Pächter), die ihre Erbpacht jährlich an Martini ins Kloster zu entrichten hatten. Für die Einhaltung der in den Verträgen eingegangenen Verpflichtungen bürgten sie mit ihrem „sämtlichen Vermögen“.

Die Flurstücke des etwa 30ha großen Gutes lagen verteilt auf den nach Westen hin ansteigenden hochwassersicheren Hängen. Mittelpunkt des Klosterhofes war das „Herren- und Hofhaus“, zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Anwesen des „Hauptbeständers“ Heinrich Klein, vermutlich der spätere Bauernhof des Ökonomierates Eugen Klein, der beim Ausbau der Ortsdurchfahrt (1985) abgerissen wurde.

Um 1720 bewirtschafteten 10 Pächter das Gut, ihre Familiennamen gibt es heute noch im Dorf. Die Höchstbesteuerten gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren Nikolaus Woll, Martin Klein, Johannes Rosenberger und Heinrich Diehl. Mit dem Ende der Adelsherrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen die Grundstücke in Privateigentum über.

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