Kontakt
Startseite
Wissenswertes
Termine
Aktuelles
Geschichte
Gewerbe
Vereine
Bilder

Kontakt
Gästebuch
Links
Anprechpartner

Haftungsausschl.
Disclaimer
Impressum

Wirtschaft

n der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde auf Rutsweilerer Gemarkung nach Bodenschätzen gesucht. Quecksilberbergwerke gab es im Südostteil des Königsbergs nahe der Grenze zu Wolfstein bei Laufhausen (Theodors Erzlust) und am Rotenbühl (St. Johannes). Auch nach Steinkohle wurde geschürft, doch ohne nennenswerten Erfolg. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde zwischen Dreimärker und Laufhausen (Steinwald) mit dem Abbau von Schwerspat begonnen. Zunächst transportierten Bauern mit Pferdefuhrwerken das Gestein an die Verladestation beim Wolfsteiner Bahnhof, später erfolgte der Transport mit betriebseigenen Raupenfahrzeugen und zwei schweren Hängern. Zeitweilig waren in den Schwerspatgruben bis zu 20 Arbeiter beschäftigt. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Betrieb eingestellt.

Von dieser kurzzeitigen Bergbautätigkeit abgesehen war Rutsweiler seit altersher eine Agrargemeinde mit einer überwiegend in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung. Noch im Jahre 1939 wurden 49 landwirtschaftliche (Familien-) betriebe gezählt, darunter allerdings nur drei Höfe mit über 20 ha, 10 Betriebe bis 20 ha und 16 Betriebe von 5 ha bis 10 ha. Letztere und weitere 20 Kleinbetriebe unter 5 ha wurden meist nebenberuflich zur Ergänzung des Einkommens bewirtschaftet. Es gab kaum ein Haus ohne Viehhaltung, keine Familie ohne Grundbesitz. Auch die Inhaber der 13 Gewerbebetriebe (Bäcker, zwei Krämer, Maurer, zwei Metzger, Schneider, Schreiner, Schuhmacher, Wagner, zwei Wirte) betrieben nebenbei Landwirtschaft. Mit Ausnahme der Gaststätten und einer Autovermietung sind die Gewerbebetriebe ebenso aus dem Dorfbild verschwunden wie die landwirtschaftlichen Betriebe mit den dazugehörigen Anlagen (Scheunen, Stallungen, usw.).

Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist von 430ha auf rd. 240ha zurückgegangen, die Waldfläche verdoppelte sich fast von 75ha auf 135ha, die bebaute Fläche von 17 ha auf 31 ha. 171 ha (66 %) der heute noch vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzfläche werden vom CJD Wolfstein bewirtschaftet.

Rutsweiler ist heute eine reine Wohngemeinde mit Pendlern vorwiegend nach Kaiserslautern und Wolfstein. Es hat seit 1923 elektrische Energieversorgung, seit 1927 eine Wasserleitung (die im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt der B270 1995 erneuert wurde), seit 1977 Kanalisation (fertiggestellt 1983, Kosten damals 1,8 Million DM), seit 1992 Anschluss an die Gasversorgung (Erdgas) und seit dem gleichen Jahr Breitbandverkabelung (DSL 6000).

Zurück

Wetter

Sonstiges
Suche
Login
(c) by Your Homepage Online