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  • Historische Zweikirche
    Ursprung, Baugeschichte und Namen der Zweikirche liegen noch weitgehend im Dunkeln. Die Geschichte des dreiteiligen Kirchenbaus beginnt vermutlich mit der Errichtung einer kleinen romanischen Saalkirche im 12. Jahrhundert. Es folgen die Erweiterung des Kirchenschiffs um 1350, etwa 100 Jahre später der Anbau des Turmes, kurz darauf der Einbau einer spätgotischen hölzernen Empore, schließlich der Bau eines gewölbten und mit großen gotischen Maßwerkfenstern ausgestatteten Chores (um 1500); er verleiht der Kirche das Gepräge einer spätgotischen Landkirche, das bis heute den Gesamteindruck bestimmt. Danach wurden nur noch kleinere baulichen Veränderungen an vorgenommen, so die Erneuerung des Schiffdachs im späten 17. Jahrhundert und der Einbau von Fensteröffnungen an der Längsseite des Kirchenschiffs. Die 1964 begonnene Renovierung führte zur Entdeckung kunsthistorisch bedeutsamer Malereien.

    Die beiden Glocken im Turm wurden 1463 und 1464 gegossen. Sie bilden das älteste Geläut des Lautertals und blieben wegen ihres historischen Wertes im 2. Weltkrieg von der Demontage verschont.

    Für den Namen „Zweikirche(n)“ gibt es verschiedene Erklärungen. Die einen deuten ihn als die Kirche zwischen zwei Orten (Rutsweiler – Allweiler bzw. Wolfstein); andere meinen damit die zwei Kirchen beiderseits der Lauter, die Zweikirche und die anfangs des 19. Jahrhunderts abgetragene Dionysiuskapelle auf dem gegenüberliegenden heutigen Roßbacher Denkmalplatz; wieder andere erklären den Namen aus der bei Grabungen nachgewiesenen Existenz eines romanischen Vorgängerbaus, auf den die Südwand und der Großteil der Westwand des Schiffs zurückgehen; eine vierte Annahme weist zurück auf die St. Peter geweihte Kapelle des untergegangenen Dorfes Allweiler, die noch lange Zeit neben der St. Maria geweihten jüngeren Zweikirche gestanden haben soll.

    Dem „Höfgin zu Zweinkirchen“ (um 1500) – ein Weiler mit einem Pfarrhaus, dem zugehörigen Pfarrgut und wenigen Häusern um die Kirche – wurden im Dreißigjährigen Krieg schwere Schäden zugefügt, die in der Folgezeit nur notdürftig behoben werden konnten. Der letzte Pfarrer, der im Pfarrhaus Zweikirchen wohnte, verließ um die Mitte des 18. Jahrhunderts das baufällige Gebäude und zog nach Wolfstein. Seine Pfarrkinder folgten seinem Beispiel. Die leerstehenden Häuser wurden nach und nach abgetragen. Von einer immer wieder vermuteten Zerstörung Zweikirchens durch die Schweden kann keine Rede sein.


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